Forschungsprojekt Stadt Essen

Programm ExWoSt (Experimenteller Wohnungs und Städtebau) - Forschungsprojekt Hauptverkehrsstraßen – Fallstudie Essen

Ort Essen / Nordrhein-Westfalen

Auftraggeber Stadt Essen - Stadterneuerung, Städtebauförderung und Stadtteilentwicklung (Ansprechpartner: Leitung Frau Margarete Meyer)

Auftragsart Gutachten

Planung 2013

Bearbeitung Carsten Diez, Igor Torres

Mitarbeit Dustin Alt

Kooperation A N P - Architektur- und Planungsgesellschaft mbH, Kassel


    Vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) wurde das ExWoSt- Forschungsprojekt „Innerstädtische Hauptverkehrsstraßen – Visitenkarte und Problemzone für die Wohnungsmarkt- und Stadtentwicklung“ in Kooperation mit empirica Bonn eine Grundlagenstudie mit fünf Fallstudien zu Innerstädtischen Hauptverkehrsstraßen in Essen, Iserlohn, Halle, Leipzig und Saarbrücken initiiert. Innerstädtische Hauptverkehrsstraßen sind seit Längerem in den Fokus von Wissenschaft und Praxis gelangt. Die Betrachtung der immobilienwirtschaftlichen Dimension dieses Handlungsraums erscheint neben der Untersuchung aus dem Blickwinkel verkehrlicher und städtebaulicher Planungen wichtig. Für „Innerstädtische Hauptverkehrsstraßen" als bedeutendes Element des städtebaulichen Gerüsts, aber auch als Problemzone hinsichtlich der städtebaulichen und immobilienwirtschaftlichen Entwicklung, wurde im Rahmen der vorliegenden ExWoSt-Studie eine zusätzliche Arbeitshilfe entwickelt. Diese zeigt Einflussfaktoren und Herausforderungen auf und liefert durch Fallbeispiele gesamtstädtischer Strategien und projektbezogener Maßnahmen Anregungen für die Praxis. Wir wurden von der Stadt Essen beauftragt, fünf ausgewählte, verkehrlich stark belastete Hauptverkehrsstraßen (Altenessener / Steeler / Krayer / Hirtsiefer Straße und Alfredstraße) unter diesen Aspekten zu analysieren. Dabei wurden städtebauliche Missstände, aber auch innovative Projektansätze zur Stabilisierung der städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Situation an diesen Hauptverkehrsstraßen dokumentiert sowie neue Handlungsfelder für den Stadtumbau herauskristallisiert.